Komm zum veganen Block bei der „Wir haben es satt!“-Demo!
Treffpunkt um 12 Uhr an der Ecke Bremer Weg / Straße des 17. Juni.
Du willst eine Landwirtschaft möglichst ohne Tierleid? Die unsere Lebensgrundlagen wie unser Klima, intakte Ökosysteme und natürliche Ressourcen schützt? In der Menschen bei uns vor Ort und überall sonst auf der Erde sicher und fair arbeiten und gut von ihr leben können?
Dann komm zum veganen Block bei der „Wir haben es satt!“-Demo am 17.01.2026 um 12 Uhr!
Wir schließen uns den Forderungen der Demo an:
Bauernhöfe statt Agrarindustrie! Agrarförderung nur noch für bäuerliche und ökologischere Betriebe – nicht für Tierfabriken und Agrarkonzerne.
Transparenz statt Täuschung! Kennzeichnung von Haltungsbedingungen und Gentechnik – auf allen Lebensmitteln, ob im Handel oder in der Außer-Haus-Verpflegung.
Klima-, Umwelt- und Tierschutz statt Lobbyinteressen! Kein Rückbau von Standards, sondern Investitionen in eine zukunftsfähige Landwirtschaft.
Gerechtigkeit statt Konzernmacht! Faire Preise für Verbraucher*innen und Erzeuger*innen – Stopp des Preisdiktats durch den Lebensmitteleinzelhandel.
Solidarität statt Spaltung! Mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit und die Überwindung des Hungers – für eine sozial gerechte Agrarwende weltweit.
Gleichzeitig setzen wir uns für tatsächlichen Tierschutz und tatsächliches “Tierwohl” ein – und damit für ein veganes Ernährungssystem mit bio-veganer Landwirtschaft sowie für Tierrechte.
Wir haben es satt – warum wir auf die Straße gehen
2025 hat uns viel gekostet – nicht nur Geld, sondern Kraft, Motivation und Illusionen. Zum ersten Mal haben wir gezielt für den Biohandel angebaut, investiert, Personal eingestellt und erlebt, wie gnadenlos dieses System funktioniert: Radieschen wurden wegen kleiner Löcher in den Blättern abgewiesen, wunderschöne Salate mit 250 g statt 300 g gar nicht erst abgefragt, vereinbarte Mengen nicht einmal zur Hälfte abgenommen. Der Handel trägt kein Risiko, der Betrieb alles. Nach drei Monaten haben wir den Verkauf eingestellt – mit Verlusten, aber einer klaren Erkenntnis: Solidarische Landwirtschaft ist nicht romantisch, sondern alternativlos.
Deshalb gehen wir am 17. Januar bei der „Wir haben es satt!“-Demo in Berlin als veganer Block auf die Straße und berichten im Anschluss in der Heinrich-Böll-Stiftung über unsere Erfahrungen.
Kommt mit uns zur Demo, zeigt Haltung und stärkt Strukturen, die Landwirtschaft fair und zukunftsfähig machen.
Bring deine Freund_innen und ein Schild zum Thema mit! Wir freuen uns auf euch!
Der vegane Block ist ein Ort für alle, die zeigen wollen, dass eine andere Landwirtschaft nicht nur nötig, sondern längst möglich ist. Gemeinsam machen wir sichtbar, dass pflanzenbasierte, bio-vegane Landwirtschaft Klima, Böden, Wasser und Artenvielfalt schützt und gleichzeitig echtes Tierleid überwindet. Deine Präsenz zählt. Jede Person im Block verstärkt die Botschaft: Wir wollen eine Agrarwende, die konsequent, solidarisch und zukunftsfähig ist.
Ob du schon lange aktiv bist oder zum ersten Mal auf einer Demo mitläufst – komm so, wie du bist. Zusammen schaffen wir einen kraftvollen, positiven und entschlossenen Raum, der Mut macht und verbindet. Lass uns laut, sichtbar und solidarisch sein, für eine Landwirtschaft und Ernährung, die allen Lebewesen gerecht wird. Wir sehen uns auf der Straße.
Fest der Agarwende in der Heinrich-Böll-Stiftung ab 15:30 Uhr
Im Anschluss laden wir euch ein gemeinsam zur Heinrich-Böll-Stiftung zu gehen. Dort findet das Fest der Agrarwende ab 15:30 Uhr statt. Euch erwartet ein Nachmittag voller Austausch, guter Gespräche, inspirierender Impulse – und natürlich leckerer Suppe. Wir sind ebenfalls dabei und Frederik trägt einen Programmbeitrag über unsere Erfahrungen mit dem Handel und der biozyklisch-veganen Landwirtschaft bei.